Die 5 besten Etikettenarten für dein Inventar

Du willst euer Inventar digitalisieren, aber weißt nicht, welche Etiketten du dafür nutzen sollst und was für das Inventar am sinnvollsten ist? Dann haben wir die passenden Antworten auf deine Fragen.

In diesem Blog-Beitrag erfährst du...

...welchen Nutzen Inventaretiketten für dein Unternehmen haben

...welche Arten von Inventaretiketten es gibt

...worauf du bei der Auswahl der Etiketten besonders achten sollten

...in welchen Bereichen Inventaretiketten zum Einsatz kommen können

...welche Tipps wir unseren Kunden bezüglich Inventaretiketten geben

Headset und QR-Code-Etikett von ITEXIA

Für die Digitalisierung eures Inventars stehen euch eine Vielzahl von verschiedenen Etiketten zur Auswahl, zwischen denen es sich zu entscheiden gilt. Von Barcode- oder QR-Code-Etiketten bis hin zu RFID-Tags oder Schachbrettmusteretiketten, für jeden Inventarisierungsprozess gibt es die passende Kennzeichnung. Doch welche dieser Inventaretiketten passen am besten zu euren Anforderungen?

Nutzen und Anforderungen an Inventaretiketten

Inventaretiketten dienen der eindeutigen Identifizierung von Anlagen und Wirtschaftsgütern aller Art. Von verschiedenster Hardware, wie Computer oder anderen technischen Geräten, bis hin zu Maschinen in großen Produktionshallen verraten Etiketten wichtige Infos über den gelabelten Gegenstand. Hierbei müssen die Inventaretiketten eine lange Haltbarkeit aufweisen, da sie oft über Jahre hinweg genutzt werden. Um die Langlebigkeit der Etiketten zu gewährleisten, bestehen diese aus einem dünnen und gut haftenden Material und lassen sich somit einfach an die zu inventarisierenden Gegenstände anbringen.

Abgesehen von Inventaretiketten gibt es Raumetiketten, Privatetiketten oder Leasingetiketten, die vom Unternehmen genutzt werden können.

Raumetiketten dienen der Kennzeichnung von Räumen, Fluren oder Gebäuden und ermöglichen es, nach dem Scannen des Etikettes automatisch die Raumdaten für alle folgenden Anlagen zu übernehmen.

Privatetiketten helfen Unternehmen, private Gegenstände zu kennzeichnen. Das kann zum Beispiel die Kaffeemaschine von Mitarbeiter Frank sein, die er von zuhause mitgebracht hat und die nun im Büro genutzt wird.

Die Laptops in eurem Büro habt ihr gar nicht gekauft, sondern nur gemietet? Dann macht es Sinn, sogenannte Leasingetiketten zu verwenden, da sich diese im Gegensatz zu Inventaretiketten einfacher und ohne Rückstände ablösen lassen. Gemietete oder geleaste Gegenstände zu inventarisieren ist auf jeden Fall sinnvoll, da man immer den Überblick hat, welche Gegenstände geliehen sind und wo diese sich im Unternehmen befinden.

Bei der Auswahl eurer Inventaretiketten solltet ihr darauf achten, dass folgende Informationen enthalten sind:

  • Art des Etikettes (Inventar-, Raum-, Privat- oder Leasingetikett)
  • Eindeutige Nummer zur Identifikation
  • QR-Code, Barcode oder Data Matrix Code (Codierung)
  • Name des Unternehmens

item label with QR code room label with QR code

Zusätzlich zu diesen grundsätzlichen Daten können Unternehmen weitere Informationen auf das Etikett drucken lassen. Zusätzliche Informationen sind beispielsweise die Bezeichnung des inventarisierten Gegenstandes, die Seriennummer, das Logo des Unternehmens oder weitere Kennzahlen, die zur eindeutigen Identifikation des Gegenstandes beitragen.

 

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Spielt das Material eine Rolle?

Der wichtigste Faktor bei der Entscheidung, welches Material ihr für eure Inventaretiketten benötig, ist der Gegenstand, auf dem das Etikett schlussendlich angebracht werden soll. Die zwei gängigsten Materialien für Inventaretiketten sind Papier und Polyester. Abhängig von der Oberfläche können sich auch die Kleber der Etiketten unterscheiden und so für spezielle Oberflächen sinnvoller sein als andere Etikettenkleber. So müssen die Etiketten, die Umwelteinflüssen wie Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, eine starke Haltbarkeit aufweisen, um möglichst lange genutzt werden zu können. Auch in Laboren oder Räumen mit extremen Temperaturen müssen die Materialien erprobt sein und zuverlässig funktionieren.

  Etikettenlabel auf Tischfuß und Laptop

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Anwendungsbereiche und Arten von Etiketten

Um einen Überblick darüber zu erhalten, welche Inventaretiketten für euer Unternehmen am sinnvollsten sind, haben wir hier verschiedene Etikettenarten und deren Anwendungsbereiche aufgezeigt.

 

Platz 1: RFID

RFID-Etiketten sind die Etiketten mit dem stärksten Innovationscharakter. Die Erfassung der Wirtschaftsgüter erfolgt mittels Radio-Frequenz, was bedeutet, dass zu den Inventaretiketten kein Sichtkontakt bestehen muss, da die Reichweite zwischen dem RFID-Reader und dem RFID-Tag mehrere Meter betragen kann. Wie genau ein RFID-Tag funktioniert, erklären wir in diesem Blogartikel: RFID – Innovation für die digitale Inventarverwaltung>. RFID-Etiketten weisen sich durch einen starken Halt und eine hohe Widerstandsfähigkeit aus, was eine jahrelange Nutzung garantiert. Durch das Auslesen per Radiowellen muss das RFID-Etikett theoretisch nicht einmal mit einem Barcode oder QR-Code beschriftet werden. Grundsätzlich können Inventaretiketten jedoch individuell nach euren Vorstellungen und Ansprüchen gestaltet werden. Dabei zu beachten ist, dass für das Auslesen der RFID-Tags auch ein spezieller Scanner, der RFID-Reader, benötigt wird.

RFID-tag & RFID scanner

Anwendungsbereich:

RFID – nicht metallische Gegenstände

  • Kunststoffobjekte und -behälter sowie nicht metallische Gegenstände

RFID – metallische Gegenstände

  • Produktion, Automobilbau und Industrie
  • Kennzeichnung von Metallcontainern und Gitterboxen
  • Inventarisierung von metallischen Objekten
Achtet bei dem Anbringen der Etiketten vor allem darauf, dass ihr das richtige Etikett verwendet und ob es für metallische Gegenstände geeignet ist, oder nicht. Wird ein falsches Etikett geklebt, kann es vorkommen, dass der RFID-Reader dieses nicht mehr auslesen können.
 

Platz 2: PET-Etiketten (Polyester)

PET-Etiketten sind stark haftende Etiketten, welche sehr strapazier- und widerstandsfähig sind, sich aber dennoch einfach anbringen und ablösen lassen. Sie sind wisch- und kratzfest und halten Temperaturen von -40°C bis +150°C aus. Zusätzlich weisen sie eine hohe UV-Beständigkeit auf. Anders als bei den RFID-Etiketten können PET-Etiketten entweder ganz einfach über das Smartphone ausgelesen werden oder man nutzt einen leistungsstärkeren Industrie-Scanner. Mehr zu Industrie-Scannern erfahrt ihr in unserem Blogbeitrag: Die wichtigsten Informationen zu Industrie-Scannern

PET-label seventhings

Anwendungsbereich:

  • Wirtschaftsgüter aller Art in Laboren
  • Bauteilkennzeichnung
  • Maschinenkennzeichnung
  • Teilekennzeichnung
  • Kennzeichnungen in Außenbereichen
  • Automobilindustrie
  • Haushaltsgegenstände & Elektrogeräte
  • Wirtschaftsgüter, die metalldetektierbar sein sollen

Platz 3: Papieretiketten

Diese Form der Etiketten zeichnet sich durch die extrem starke Haftung aus, was es erschwert, das Etikett mutwillig abzulösen oder zu beschädigen. Sie weisen eine hohe UV-Beständigkeit auf, sollten jedoch nicht mit Wasser oder Feuchtigkeit in Berührung kommen. Papieretiketten sind bei Temperaturen von -10°C bis zu +80°C nutzbar.

Anwendungsbereich:

  • Wirtschaftsgüter in Lagern und Büroräumlichkeiten

Platz 4: Schachbrettmusteretiketten

Etiketten mit Schachbrettmuster sind stark haftend und hinterlassen beim Versuch, sie abzulösen das namensgebende Muster. Dadurch werden böswillige Beschädigungen oder der missbräuchliche Gebrauch der Gegenstände vermieden. Die Schachbrettmusteretiketten können in einer Temperaturspanne von -40°C bis zu 120°C genutzt werden und sind thermotransfergeeignet.

label roll

Anwendungsbereich:

  • Wirtschaftsgüter in Lagern und Büroräumlichkeiten, deren missbräuchlicher Gebrauch vermieden werden soll

Platz 5: Chemgardetiketten

Diese Art der Etiketten wird aufgrund ihrer Beständigkeit gegen aggressive Chemikalien oft in der Chemie-Branche genutzt. Chemgardetiketten bestehen aus PET und sind ebenfalls beständig gegen Fette.

Anwendungsbereich:

  • Kennzeichnung von Laboren und Gefahrenguttransporten

Anbringen von Inventaretiketten  

Bevor ihr jetzt jedoch voller Tatendrang beginnen möchtet, jegliche Gegenstände mit Inventaretiketten zu bekleben, empfehlen wir euch vorher zu überlegen, wie ihr dabei am besten vorgeht. Generell sollten Inventaretiketten so angebracht werden, dass sie möglichst lange halten, nicht direkt ins Auge stechen und dennoch leicht aufzufinden sind. Bei Hardware wie beispielsweise Laptops oder Bildschirmen beklebt man also die Rück- oder Unterseite. Schlussendlich solltet ihr darauf achten, den Überblick zu behalten, wenn ihr eure Anlagegüter mehrfach kennzeichnet. Oft genug kommt es nämlich vor, dass wir bei Unternehmen auch sowas sehen:

label in used case

Alles, was zum Verkleben von Etiketten wichtig ist, haben wir in unserem Blogbeitrag "Wohin klebt man die Etiketten beim Inventarisieren? Best-Practice-Tipps" zusammengefasst. Erkennt ihr euch hier wieder? Nein? Dann seid ihr bereits auf einem guten Weg zur digitalen Inventarisierung mit Inventaretiketten. Wenn ihr euch doch wiedererkennen solltet, dann helfen wir euch gern bei der Umsetzung einer simplen, smarten und zukunftsfähigen Inventarverwaltung!

 

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